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Am 23.01.2008, gegen 11.15 Uhr fuhren zwei norwegischen
Brüder (im Alter von 35 und 36 Jahren), welche auf Schiurlaub in Bad Gastein
sind, im Schigebiet Sportgastein, Gemeinde Bad Gastein, die Variantenabfahrt
"Nordabfahrt" ab. Dabei querten die beiden Schifahrer auf einer Höhe von
ca. 2.360 m einen Hang unterhalb des Honigleitenkopf (2.442m), welcher ca.
30-35 Grad steil ist. Durch das Einfahren in den Hang lösten die beiden
Schifahrer ein Schneebrett in der Größe von ca. 100m x 50 m aus. Der 35-jährige,
weiter vorne fahrende Norweger wurde vom Schneebrett mitgerissen, sein dahinter
fahrender Bruder konnte aus der Lawine rückwärts ausfahren. Der 35-Jährige
wurde kurz mitgerissen, verlor seine Schi, blieb jedoch vorwiegend an der
Oberfläche und wurde lediglich leicht verschüttet. Er konnte sich selbst
befreien und wurde dabei laut eigenen Angaben nicht verletzt. Gemeinsam
suchten die Brüder nach den verschütteten Schiern, jedoch verlief die Suche
erfolglos. Durch Bringen von Ersatzschiern konnten beide Brüder sicher ins
Tal fahren. Da nach der Anzeigeerstattung nicht bekannt war, ob eine Person
durch die Lawine verschüttet wurde und die beiden Brüder am Lawinenkegel
suchend von der Bergstation der "Goldbergbahn" beobachtet wurden, wurde
ein planmäßiger Einsatz ausgelöst. Die Hubschrauberbesatzung "Martin 1",
die Bergrettung Bad Gastein und die eingesetzte Alpinpolizei konnten nach
kurzer Zeit aber Entwarnung geben. Es waren keine weiteren Verschütteten
vorhanden. |