Snowboarder und Skifahrer in unwegsamen Gelände

 
 
Ein Retter wird zum Verletzten abgeseilt
 
 
Erstversorgung des Verletzten
 
 
Der Flugretter kommt am variablen Tau
 
Am 16.01.2009, verließ eine Gruppe von dänischen Wintersportlern im Alter zwischen 20 und 24 Jahre im Schigebiet des Stubnerkogel den organiersierten Schiraum. Die Gruppe ging von der Jungeralm Bergstation einige Höhenmeter bergwärts, um in die sogenannte Zittrauer Mulde in Richtung Osten einzufahren. Die Wintersportler fuhren bis zur Zittrauer Alm ab. Auf Höhe des Almgebietes teilten sie sich. Ein Teil fuhr nach Norden in Richtung Mittelstation Stubnerkogel. Sechs Personen, 4 Snowboarder und 2 Schifahrer, fuhren auf Höhe der Zittrauer Alm in Richtung Osten talwärts. Dabei gerieten sie in den Hirschaugraben. Am Ende führt dieser in einen vereisten Wasserfall. Die Wintersportler folgten dem Verlauf des Grabens. Bei dem Versuch dem vereisten Wasserfall auszuweichen, kamen sie in wegloses, felsdurchsetztes Gelände. Sie waren gezwungen ihre Wintersportgeräte abzuschnallen. Sie versuchten ins Tal zu gelangen. Dabei glitt ein 20jähriger Schifahrer um ca. 11:45 Uhr auf einer Seehöhe von ca. 1250 Meter, auf einer vereisten Stelle aus und stürzte 30 bis 40 Meter über eine Felswand und vereistes Gelände ab. Bei diesem Sturz zog er sich schwere Verletzungen zu.

Die anderen Burschen verständigten mit dem Handy die Einsatzkräfte. Einer der Wintersportler konnte zu Fuß das Tal erreichen. Ein Verletzter und vier Unverletzte wurden vom Rettungshubschrauber Martin 9 unter Mitwirkung der Bergrettung Bad Gastein aus sehr schwerem Gelände geborgen.

Am Einsatz waren 12 Männer der Bergrettung Bad Gastein und ein Alpinpolizist beteiligt. Der Einsatz wurde um 15:30 Uhr beendet.


Am frühen Abend konnte eine Suchaktion abgebrochen werden. Ein, um 17:01 Uhr auf der Nordabfahrt vom Kreuzkogel als vermisst gemeldeter, 19-jähriger Norweger wurde im Bereich der Mautstelle um 17:26 Uhr unverletzt aufgefunden.

Last Update 21.07.2009