Die Betriebsleitung der Gasteiner Bergbahnen verständigte am 21. März um 17.10 Uhr die PI Bad Gastein, dass im Bereich Salesenkopf-Südwestflanke im freien Skigelände eine Schneebrettlawine abgegangen sei. Obwohl keine Beobachtungen über etwaige Verschüttete vorlagen und auch keine Abgängigkeiten gemeldet worden waren, wurde von Pistendienst-Mitarbeitern der Lawinenkegels mittels LVS-Geräten durchgeführt, welche negativ verlief.
Bergbahnbedienstete sowie zufällig in Sportgastein anwesende Bergrettungsmänner
suchten anschließend noch mit dem "Recco-Gerät" den Lawinenkegel
ab, wobei ein Skistock gefunden wurde.
Aufgrund dieses Fundes wurde ein planmäßiger Lawineneinsatz der
Bergrettungen von Bad Gastein und Bad Hofgastein und der Bergrettungs-Lawinenhunde
gestartet.
Hundeführer und Bergretter wurde mittels Hubschrauber-Pick-up-Systems durch Martin 1 innerhalb kürzester Zeit auf etwa 2400m geflogen, auch mittels Bergbahnen und Pistengeräte wurden insgesamt 78 Einsatzkräfte - Bergretter der zwei Ortsstellen, neun Bergrettungshundeführer, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gastein, Bergbahnbedienstete und ein Alpinpolizist vor Ort gebracht.
Nachdem bei der kompletten Feinsondierung und Suche mittels Hunden, LVS- und Recco Geräten schließlich keine Verschütteten gefunden wurde, beendete die Einsatzleitung die große Suchaktion um 22:25 Uhr.
