Nach dem Ende des Betriebes der Seilbahnen und Lifte wird vom Pistendienst eine Schluss-Kontrollfahrt durchgeführt, deren Zeitpunkt auf Hinweistafeln angekündigt wird. Danach gilt die Piste als geschlossen. Gewöhnlich sind zu dieser Zeit keine Skiläufer mehr auf der Piste. Später abfahrende Skifahrer und Snowboarder (aber auch Schlittenfahrer!) sollten besonders vorsichtig sein. "Spätheimkehrer" - sie es, dass sie auf einer Hütte noch etwas konsumiert haben, seien es Tourengeher, die beim Aufstieg oder auf dem Rückweg auf die Piste kommen - müssen damit rechnen, dass Pistengeräte im Einsatz sind.
Am Abend und während der Nacht werden Pistengeräte massiv und ohne die bei Tag übliche Vorsicht zur Präparierung eingesetzt, oft gestaffelt und mit geringem Höhenabstand, sodass die ganze Pistenbreite - besonders an schmäleren Stellen - blockiert ist.
An steilen Pistenabschnitten wird mit Windenmaschinen die Piste präpariert: Das Pistengerät fährt dabei nicht nur mit eigenem Antrieb, sondern wird an einem bis zu 1000 m langen Stahlseil von einer Seilwinde bergwärts gezogen, um dabei die Piste von unten nach oben zu präparieren und den Schnee wieder bergauf zu befördern. Dieses Stahlseil ist für abfahrende Skiläufer sehr gefährlich, weil es schlecht zu sehen ist und bei einer Kollision mit dem Stahlseil schwerste Verletzungen drohen. Deshalb werden Pistenabschnitte, auf denen Windengeräte im Einsatz sind, am Beginn der Piste durch eine blinkende Absperrung abgesichert. Wenn Sie nach der Schluss-Kontrollfahrt die Piste befahren, beachten Sie bitte besonders diese Gefahren.
Eine schönen Winter wünscht Ihnen das Team der
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